Faulbaer's Schlafmulde :: ccc
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cccongress vierundzwanzig - nachtrag

obwohl der vergangene cccongress im jahr des cccamp und somit unter starker belastung, mit weniger zeit und weniger nerven organisiert wurde - ja ihm sogar weniger gute hardware zur verfuegung stand, moechte ich behaupten, dass er nach meinem ersten ccccongress, der natuerlich ungeschlagen bleiben muss, bisher mein lieblingscccongress war.

hier zeigt sich, dass sich vorbereitung und ein eingespieltes team auszahlen. zwar gab es diesmal neue erzengel und auch die orga uebernahmen zum teil andere chaoten als in den vorjahren, doch das vortragsmanagement und der cccongressserver blieben gleich. ebenso natuerlich die engelveteranen, die dieses jahr einen professionellen entspannungsgrad vermittelten, wodurch der cccongress wie eine gut geschmierte maschine sanft vor sich hintuckerte.

die reduzierung der vortragsstrecken sorgte meiner ansicht nach fuer ein hoeheres grundniveau und bis auf vielleicht bei einem zehntel der vortraege war ich extrem begeistert. ueberhaupt sagten mir die meisten veranstaltungen zu und ich war bisweilen etwas ungluecklich, als interessante vortraege parallel abliefen.

diesmal funktionierte die videodokumentation recht reibungslos, von kleineren anfaenglichen fuckups abgesehen. durch die ausspielung der vortraege ueber dect/telefon, videostream und dvbt gibt es auch etliche dezentrale mitschnitte zur auswahl. ich glaube, besser wurde der cccongress bislang noch nicht archiviert. auch der planet und das wiki sorgten fuer reichlich metainput.

das hauspersonal fiel vor allem dadurch auf, dass es nicht weiter auffiel. der entspannungsgrad war ebenso angenehm, wie fruehere verspannungen kontraproduktiv gewesen waren.

vom kabellosen netz hatte ich zwar nur selten etwas, weil alle facetten des wlan spaetestens zum sonnenuntergang zumindest fuer mich komplett platt waren, doch wenn es ging, ging es sehr gut und insgesamt gefiel mir das netz hervorragend. wer hinreichend langes kabel dabei hatte, duerfte absolut keine netzprobleme gehabt haben - jedenfalls hoerte ich nichts von netzproblemen seitens der verkabelten.

nur eines missfaellt mir jaehrlich mehr. der ton und das serviceverstaendnis des gastrodienstleisters geht mir zunehmend gegen den strich. von den beiden abendlichen proleten abgesehen ist der ton schon rauh und man fuehlt sich abgefertigt, selbst, wenn es keine schlange hinter einem gibt. die preise sind teilweise in ordnung und teilweise richtig frech, wenn man sich vor augen haelt, dass im radius von kaum zwei fussminuten um den cccongress herum etliche weit guenstigere nahrungsquellen zu finden sind. da wundere ich mich, dass ich angeblafft werde und man mir meine bestelkungen richtiggehend uebel nimmt, bevor man sie schliesslich dann doch mehrfach falsch umsetzt.

wuensche nach 'flasche bitte nicht oeffnen' und 'von jeder sorte eines, bitte' sind ja nicht missverstaendlich ... und wenn ich mich dann beschwerte, wurde ich aeusserst unhoeflich weggeschickt. es kommt ja eigentlich nicht vor, dass ich mal jemandem eins auf die schnauze geben will, doch dieser wunsch reifte zum ende der veranstaltung schon siedend heiss heran - zum glueck konnte ich mich in der c-base abkuehlen. an der cccongress gastro kann man ganz gut sehen, wie gesund sich unangefochtene monopole ueber die jahre entwickeln ...

unterm strich moechte ich jedoch nochmals betonen, wie sehr mir der cccongress gefallen hat. gegen die gastro nehme ich naechstes jahr schlicht einen kasten mate und einen kasten bier mit. nahrung gibt es ja mehr als genug im umkreis.

vielen dank allen, die den cccongress moeglich gemacht haben - ich hoffe, ihr erholt euch gut und hut ab, dass ihr das so gut hinbekommen habt!

Faulbaer (naechstes mal komme ich mit dem peugeot ^^)

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[ 2008.01.02, 08:51 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag fuenf - nach dem ende

den abend des vierten tages beschlossen der kleine (baertige) jan, linse, sven, noname und so viele weitere chaoten in der c-base. wir wurden zwar zuerst von phenoelit nasen auf der rueckseite der c-base am zutritt gehindert, doch nach ein paar wodka-mate war das bereits wieder vergessen.

ich hatte ein paar nette chats mit dem bicycle mike und einen sehr enttaeuschenden mit bre, der wohl alkohol nicht gewohnt zu sein schien. auch konnte ich ein wenig herumhoppsen, doch die meiste zeit verbrachte ich mit unterhaltungen und unterhaltung. um viertel nach acht war ich wieder im hotel, fruehstueckte und legte mich fuer ein stuendchen hin, um um zwoelf mein zimmer uebergeben zu koennen. nach dem aufstehen dachte ich auch darueber nach, mich selbst zu uebergeben, doch blieb mir das erspart.

mit wenig restblut im alkohol sass ich eine weile im flughafen herum und trank wasser und cola. le kam vorbei und heiterte mich auf. er erzaehlte mir von der vergangenen froscon und von seiner firma und wir hatten einen netten gemeinsamen flug und einigten uns darauf, dass die hunderter focker angenehmer war als boeings sieben drei sieben.

bei meinen eltern holte ich proviant und meinen wagen ab, den ich grade so nuechtern heimfuhr, nachdem ich die handbremse geloest bekam. die war ueber die chaostage naemlich festgebacken, was ich dringend nachschauen lassen muss.

sylvester verschief ich dann, obwohl ich zu einigen feiern geladen war und eben um eins wachte ich dann auf.

Faulbaer (ich fuehle mich gesuender als sonst im januar ... yay! (again))

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[ 2008.01.01, 16:21 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag fuenf - death by chicken!

junge junge! auf der sibehs party habe ich mir immer einen wodka mate und ein geschlossenes pilz gewuencht. das habe ich dann auch immer genau in der reihenfolge konsumiert ... an vier male kann ich mich erinnern, doch meine geldboerse war leerer.

ich kann mich irgendwie auch nicht mehr an die bilder erinnern, die ich gemacht habe ... puh!

die feier ist um, die zehbasis hat mich rausgeworfen und seit acht gibt es hier im foyerbereich meines hotels fruehstueck. ich kann mich daran erinnern, dass ich gelaufen bin ... ein weiter weg ...

in nur wenigen minuten werde ich mir allerlei kram vom buffet holen, in mich hineinstecken und dann auf mein zimmer tragen, um ihn bis kurz vor dem flug in schlaf zu wiegen.

und dann bin ich hier wech!

vielen dank bre und vielen dan fahrrad typ ... ihr habt mir meinen zehbasisi besuch versuesst. ^^

und jetzt mal fruehstuecken und wenigstens tendenziell ausnuechtern!

Faulbaer (i barely hit the fucking characters!)

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[ 2007.12.31, 08:20 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - the very end

trotz bekannter nicht beteiligung war es tim, der jedem stueck co0ngress mindestens einen verantworttlichen und/oder beklatschenswerten vorstellte, der den cccongress zu dem gemacht hat, was (unter anderen) ich genossen habe.

eine schoene und witzige abschlussveranstaltung auf der sich mit besonderem charme das noc verabschiedete und, was mich persoenlich sehr ueberraschte, mit reger nutzung der ethik hotline aufwarten konnte, waehrend die abuse-hotline diesmal eher still blieb. ich finde es schoen, dass der cccongress immer erwachsener wird.

Faulbaer (yay!)

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[ 2007.12.31, 08:14 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - social investigation

was svenja so wissenschaftlich vortrug habe ich zwar grundesaetzlich verstanden, doch was sich mir nicht direkt aufdraengte, wollte ich doch nicht so sehr genau wiseen, als dass ich mir dafuer ein buch suchen wuerde.

Faulbaer (sweet anyway - work more with the cloud!)

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[ 2007.12.31, 08:08 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - security nightmares

pah! damnit! ... eigentliche hatte ich ron und frank ja vorwerfen wollen, dass sie nicht aufhoeren, wenn es am schoenzten ist, jedoch - und das konnte ich schlicht nicht bestreiten - war es diesmal tendenziell sogar noch ein wenig schoener als sonst. ^^

Faulbaer (noch schoener!)

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[ 2007.12.31, 08:08 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - under the carpet

ich habe mich fuer diesen vortrag entschieden und nicht fuer ruby on rails security, weil mir das thema weit genereller vorkommt und ich ja auch eigentlich kein entwickler bin, weshalb best programming practises nicht direkt in meinen fokus passen.

beim bloggen hat mich ilja jedoch irgendwo im bereich /dev/kmem abgehaengt und ich lausche ueber die acht null null zwo kurz in den ror security vortrag rein. klingt ganz nett, was ich da hoere ...

wir haben zwar gute ror entwickler, doch auch mal den anderen zuzuhoeren kann ja nicht schaden. insofern empfehle ich das mal intern weiter. ^^

Faulbaer (nun zurueck zum teppich, da geht es gleich wieder anders weiter)

p.s.: der vortrag wurde dann schon auch noch interessant fuer mich. ^^

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[ 2007.12.30, 14:25 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - arctic cold war

notiz an mich selbst: das ist jochen, nicht alex (!)

der vortrag zum kalten krieg in der arktik war sehr informativ und sehr spassig vorgetragen. das gefaellt mir uebrigens bei engagierten und geuebten referenten auf dem cccongress - sie wissen, dass man auch bierernsten kram mit spass und freude vortragen muss, damit er eine moeglichst breite masse an zuschauern erreicht.

allerdings trug er mit einem lachenden und einem weinenden auge vor, denn was sich dort seinen recherchen nach in entwicklung befindet ist letztlich absolut nicht komisch.

Faulbaer (ich empfehle den videomitschnitt)

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[ 2007.12.30, 14:13 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag vier - get up stand up

um fuenf bin ich eben wohl eingeschlafen und jetzt hat es zehn. das genuegt normal, doch da der cccongress eh schon an den kraeften zehrt, ...

ich bin extra spaet aufgestanden und die methode funktioniert gut. ein paar minuten vor zehn schaele ich mich aus dem bett, ziehe mein zeug von gestern ueber, wickle mir einen schal um, der besagt, dass mein aussehen auf meine erkaeltung zurueckzufuehren ist und begebe mich zum fruehstueck. nachher dusche ich und ziehe mich um - dann aber wenigstens satt.

da ich lange genug gebucht habe, kann ich noch bis zur abschlussveranstaltung bleiben, etwas feiern und schliesslich sogar nochmal hier pennen. checkout ist bis zwoelf, der flug geht morgen irgendwann um vier oder fuenf rum.

gestern abend war ich so frackig, dass ich wieder vergleichsweise wenig netz gehabt hatte, dass ich mir fuer vierundzwanzig stunden internet im zimmer gekauft habe. dadurch wusste ich auch, was mich heute interessieren wuerde. unterm strich bin ich aber weiterhin sauer, dass hotels nicht verstehen, dass internet eher wie licht und wasser und frisches bettzeug zu rechnen ist, als wie telefon oder der pr0nkanal im hotelfernsehen. auch wenn das netzt ganz gut funktioniert ist der preis unverschaemt und die dienstleistung gehoert eigentlich zur grundversorgung.

Faulbaer (so - jetzt nochmal fahrplan studieren ...)

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[ 2007.12.30, 10:14 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]

cccongress vierundzwanzig - tag drei - ende

ich bin schon sehr muede, doch das wollte ich noch loswerden. nach dem langweiligen quiz blieben wir (linse, kleiner jan und ich) noch im saal und hofften auf weiterfuehrende bespassung, doch nix kam - und da machten wir es uns sozusagen selbst.

bis fast vier uhr diskutierten wir und erzaehlten uns anekdoetchen von unserer arbyte. ich mag situationen in denen man lachen kann ueber was einen sonst nur wahnsinnig macht.

zum schluss trafen wir uns nochmal im nahrungszentrum vor dem bullauge, das sich mir erstmals in all seiner coolness aufdraengte, sodass ich obiges video machen musste. leider nur fiese qualitaet, aber immerhin etwas.

jetzt liege ich im bett und heute wurde nochmal so richtig deutlich, was ich an hotels so schaetze. douglas adams hat seinen goettervater protagonisten aehnliches ueber sanatorien aussagen lassen. unterm strich ist es eigentlich nur, dass sich mein zimmer zuruecksetzt. ich verlasse mein zimmer und wenn ich es wieder betrete, ist es in eine art restore eines fruehreren snapshots zurueckgesetzt. frische bettuecher, alles schoen ordentlich resetiert - als wuerde ich meinen rechner neu starten und haette ausser einem aufgeraeumten desktop erstmal nix zum klicken. oder die erste seite in einem neuenkalender oder das erste blatt auf dem zeichenblock, dem flipchart - was auch immer.

ich mag das, es fordert mich heraus - ich soll hier sein - und ich kann mir immer was neues ausdenken.

und das zimmer ist dabei nicht dumm - es erkennt, welche aenderungen ich behalten will. am ersten tag habe ich naemlich deutlich umdekorieren muessen, weil der tisch nicht bei der steckdose war und es keine ablage fuer nix gab. diese aenderungen sind alle geblieben und das ist prima.

Faulbaer (jetzt aber langsam mal haia ...)

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[ 2007.12.30, 04:45 :: thema: /ccc :: link zum artikel :: 0 Comments ]
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