cccongress vierundzwanzig - tag drei - ende
ich bin schon sehr muede, doch das wollte ich noch loswerden. nach dem langweiligen quiz blieben wir (linse, kleiner jan und ich) noch im saal und hofften auf weiterfuehrende bespassung, doch nix kam - und da machten wir es uns sozusagen selbst.
bis fast vier uhr diskutierten wir und erzaehlten uns anekdoetchen von unserer arbyte. ich mag situationen in denen man lachen kann ueber was einen sonst nur wahnsinnig macht.
zum schluss trafen wir uns nochmal im nahrungszentrum vor dem bullauge, das sich mir erstmals in all seiner coolness aufdraengte, sodass ich obiges video machen musste. leider nur fiese qualitaet, aber immerhin etwas.
jetzt liege ich im bett und heute wurde nochmal so richtig deutlich, was ich an hotels so schaetze. douglas adams hat seinen goettervater protagonisten aehnliches ueber sanatorien aussagen lassen. unterm strich ist es eigentlich nur, dass sich mein zimmer zuruecksetzt. ich verlasse mein zimmer und wenn ich es wieder betrete, ist es in eine art restore eines fruehreren snapshots zurueckgesetzt. frische bettuecher, alles schoen ordentlich resetiert - als wuerde ich meinen rechner neu starten und haette ausser einem aufgeraeumten desktop erstmal nix zum klicken. oder die erste seite in einem neuenkalender oder das erste blatt auf dem zeichenblock, dem flipchart - was auch immer.
ich mag das, es fordert mich heraus - ich soll hier sein - und ich kann mir immer was neues ausdenken.
und das zimmer ist dabei nicht dumm - es erkennt, welche aenderungen ich behalten will. am ersten tag habe ich naemlich deutlich umdekorieren muessen, weil der tisch nicht bei der steckdose war und es keine ablage fuer nix gab. diese aenderungen sind alle geblieben und das ist prima.
Faulbaer (jetzt aber langsam mal haia ...)