Faulbaer's Schlafmulde :: katzen :: auf den hund gekommen ... [update]
2005.03.31, 14:39

auf den hund gekommen ... [update]

da meine liebe mom nun zur gesundung in mainz weilt, habe ich die aufgabe uebernommen, den hund tagsueber zu versorgen. der hund ist ein alter beagle-riesenschnautzer mischling mit beulen und zotteligem verfilztem fell. er stink aus dem maul und geht nur bei guten wetter spazieren. ingo nennt ihn das schnueffeltier, weil das wohl eines der charakteristischsten merkmale des hundes ist. er ist ein weibchen :-)

ich habe den hund extrem lieb und dachte mir, dass er bei mir besser aufgehoben sein wuerde, als den ganzen tag allein im haus meiner eltern. drum habe ich ihn mit sack und pack hierher gezogen.

meine einzige sorge ist, dass die kater herausfinden, dass sie "snoop" nach belieben durch den wolf drehen koennen, um es dann zu tun. der hund ist naemlich von katzen schon uebelst misshandelt worden und fuerchtet sie mehr, als er sie verfolgt.

bislang war snoop allerdings entweder su doof, oder zu traege, die kater grossartig zu bemerken. er hat an allem rumgeschnueffel (!) und dann das katzenfutter gefressen ... habe ich etwas spaet mitbekommen ... jetzt liegt er in seinem koerbchen und schnarcht.

die kater trauen dem ganzen noch nicht so recht und kommen nicht ins buero ... ich gehe mal davon aus, dass die eh wegen der katerwaesche noch ne weile auf distanz bleiben werden.

ich hoffe, dass sich alle aneinander gewoehnen, nachdem die obligatorische hoelle losgegangen ist. irgendwann werden die kater kommen und fordern, was ihnen an territorium zusteht. wenn snoop dabei nicht total abdreht, kann sie fuer ein paar wochen hier bleiben.

Faulbaer (drueckt mir die pfoten!)

[update]

die kater und der hund gehen sich aus dem weg. im augenblick scheint ausser mir noch allen unklar, wer wen wirklich fuerchten muss. jeder hat sich nun bereits am gegnerischen napf gelabt und futter mundgeraubt. bislang kam es nur zu poebeleien, in denen beide parteien fauchten und knurrten, aber einander nicht angriffen. der hund zeigt sich etwas feige, da er immer nur dann ins feindliche territorium aufbricht, wenn ich mich schon dort befinde. die kater sind da erheblich mutiger und schleichen sich auch dann vorsichtig ins feindgebiet, wenn ich nicht im raum bin.

insgesamt scheint das alles angenehm unblutig zu verlaufen und auch das knurren vernimmt man nur noch in napfnaehe.

 
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