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2004.05.03, 15:58

erste ipod-nutzerin in mainz gesichtet - nach zweieinhalb jahren!

zweieinhalb jahre trage ich nun schon meinen ipod durch mainz. egal wohin ich gehe, er begleitet mich. begonnen hatte ich mit dem fuenfer, wonach ich zum zwanziger wechselte. mein naechster soll, ganz der tradition entsprechend, ein achziger werden, falls sich apple traut, einen achzig gigabyte ipod auf den markt zu bringen. (vermutlich dann mit dem slogan "stores up to 115 uncompressed audio cds")

heute habe ich zum ersten mal einen anderen ipod getroffen. sie grinste mich kurz an, ich sie. wir wussten wieso wir nichts anderes trugen, das wars.

ich frage mich, wieso das so ist. meiner ansicht nach ist der ipod in deutschland schlicht zu teuer. niemand will in deutschland einen musikspieler mit ungewissen vorteilen fuer "fast tausend mark" tragen. ich erinnere mich noch daran, was ich fuer walk- und diskmen und dergleichen damals berappt habe ... nichts kam auch nur nahe an einen wert ueber dreihundert mark. natuerlich hat ein ipod, ebenso, wie auch andere digitale musikspieler, ungeheuren mehrwert, doch dieser mehrwert ist niemandem vermittelbar, der ihn nicht erlebt hat. aehnlich aussichtslos ist es, fenster-nutzern die vorteile und gescheidigkeit von macosx zu erlaeutern.

mich wuerde mal interessieren, wie die verkaufszahlen fuer die ipod-reihe in deutschland aussehen. man moege nicht vergessen, dass es hier noch keinen itunes music store gibt, dass das geraet teurer ist, als in den staaten und, dass alle neuen geraete hier mit deutlicher verzoegerung unters volk gemischt werden.

uebrigens gibt es immernoch fensternutzer, die itunes nicht kennen! wie geht das denn? ich meine winamp war ja mal ne coole software, aber es ist nun wirklich nicht mehr auf der hoehe der zeit.

-jmt. (itms germany now! 75 cent a song is by far enough!)

 
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