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2007.10.27, 14:38

crashy mit einer spur intoleranz

Waiting4Leopard  780

ueber nacht ist mir leopard dann doch noch stehengeblieben. aus dem crashdump konnte ich nix erleuchtendes lesen ausser, dass der kernel prozess kraenklich geworden war. super.

mail ist mir schon ein paar male stehengeblieben obwohl es alle erweiterungen wie gnupg, spamsieve und dergleichen abgestellt hatte. an die notes und todo-items koennte ich mich gewoehnen, doch solange mail.app staendig abstuerzt, ist es natuerlich insgesamt voellig unbrauchbar. vorerst mache ich also, was ich traditionell jedes mal nach einem mac os x upgrade gemacht habe, ich verwende bis auf weiteres thunderbird. ^^

beim einsatz von spaces malen manche applikationen ihre fenster nicht sauber neu, was mitunter verwirrend ist - unter ihnen auch ecto. schoen waere auch, wenn man seinen spaces namen geben koennte ... ueberhaupt sind die spaces recht unvollstaendig. so kann man im dock nicht bestimmen, dass eine applikation immer im space nummer sowieso starten soll oder in der menuleiste. man kann applikationen nicht verschicken, was ich irgendwie erwartet hatte. man kann sein programm nicht beim space-wechsel mitnehmen, was wieder einmal verhindert, dass man seinen mac nur per tastatur bedienen koennte. bei spaces allein muss noch etliches getan werden - das wirkt noch nicht fertig.

das safari-to-dashboard (webclip) spielzeug funktioniert uebrigens prima mit icanhascheezburger. schnell ist das aber nicht. ueberhaupt finde ich safari recht gelungen. mit der beta hatte ich bereits gearbytet und von resultat bin ich ueberzeugt.

auch hat sich apple endlich wieder darauf besonnen, nicht jedes fenster jeder applikation anders aussehen zu lassen, ein grosser vorteil gegenueber microsofts gui, wo es traditionell jeder entwickler haelt, wie es ihm just im augenblick der entwicklung grade schick vorkommt. apples frueherer ansatz ist da zwar unflexibler, doch schont das die augen und somit die nerven. jetzt muessen nur die applikationen nachgezogen werden, die in den letzten jahren an den interface standards vorbei entwickelt wurden.

Waiting4Leopard  781

leider hatte ich noch keine gelegenheit, mir time-machine naeher anzusehen, doch wirkt es so, als wuerde das nur mit lokalen datentraegern funktionieren, was es im unternehmenseinsatz eher unbrauchbar macht. ich kann nicht jedem mac noch einen externen datentraeger beilegen, nicht nur, weil die teile zumeist sehr laut sind, sondern auch, weil sich das nicht rechnet. aber ich bin zuversichtlich, dass, wenn meine vermutung richtig ist, jemand einen treiber oder hack fuer netzlaufwerke schreiben wird. in zeiten der gigabit netze sollte time-machine auch mit netzlaufwerken funktionieren. wenn schon nicht ueber windows oder linux shares, dann doch wenigstens ueber afp. time machine arbytet ja auf der basis von file-system snapshots, weshalb der server time machine unterstuetzen muesste. doch von leopard zu leopard sollte das implementierbar sein und backups innerhalb eines haushalts oder einer workgroup stelle ich mir sinnvoller vor als backups auf externe usb und firewire laufwerke.

der finder ist ganz gut gelungen. ich finde vor allem cover flow sehr nuetzlich, wenn ich durch grosse bildermengen wuehle und ein motiv suche, dessen name mir nicht einfaellt. auch ist der direkte zugriff auf shares von macs im lokalen netz schoen umgesetzt. ueber die suchen und smart folder muss ich wohl nicht mehr viele worte verlieren - sie haben bei mir zu extremem chaos im dateisystem gefuehrt, weil ich ja trotzdem alles finde.

dass apple nun auch den apple remote desktop fuer das lokale netz geoeffnet hat, macht die administration und den support in der familie und in kleinen firmen sehr viel einfacher.

endlich ist es auch moeglich, frei gewaehlte shares ohne dritthersteller programme wie sharepoint intuitiv zu verwalten. die idee, dateien an kontakte aus dem adressbuch freigeben zu koennen finde ich sehr ansprechend.

der umzug der firewall-settings aus dem bereich sharing in den bereich security halte ich fuer ueberfaellig. die firewall, ist sie erstmal aktiviert, laesst sich weiterhin nicht fuer outbound connections konfigurieren, doch fuer inbound connections kann man die firewall anstaednig und plausibel konfigurieren. hat man erstmal alles dicht gemacht, oeffnet sich ein dialog, sobald ein programm einen port oeffnen moechte, auf dem es daten empfangen will. der dialog stellt die ueblichen antworten 'nein', 'ja' und 'immer' bereit.

dock und desktop machen auch spass. fuer die stacks haette ich gerne noch eine einstellung, wieviele dateien angezeigt werden sollen und smart-folder, doch hey! das kann ja alles noch in die punkt eins version gepackt werden.

jetzt brauche ich erstmal dringend ein paar updates fuer mail.app, pith-helmet, x-torrent und all die anderen programme, die im augenblick nicht sauber laufen. das und ein paar kleinere bugfixes wuerden leopard als meinen aktuellen favoriten unter den mac betriebssystemen noch angenehmer machen.

ich mochte die chaxx-tabs im ichat zwar lieber, doch dass ichat nun endlich auch mehr als ein jabber konto aktivieren kann, finde ich prima. die anderen funktionen wie den praesentationsmodus und die andere quick-view faehigkeiten konnte ich noch nicht testen. da bin ich vor allem sehr gespannt, wie langsam die sein werden.

Faulbaer (ich sage mal, erster major bugfix noch dieses jahr)

 
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