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2007.11.12, 10:50

apple rant, jetzt erst recht!

ich bin es leid. zum glueck konnte ich viele davon abhalten, auf leopard umzusteigen, die es fuer die arbyte einsetzen muessen. ich selbst bin allerdings bereits umgestiegen und habe keine zeit und keinen nerv, wieder zurueckzugehen. bleibt nur die hoffnung, dass mit den naechsten updates alles besser wird.

das mailproblem ist ein schlag ins gesicht fuer jeden imap einsetzenden mac os x mail.app nutzer. ich habe jetzt probleme mit courier und cyrus imap. ich wette, ich haette dieselben probleme mit apples imap dienst, doch nutze ich meinen dotmac account nicht wirklich fuer mail.

im grunde laeuft es immer gleich ab. ich gebe mail.app eine aufgabe, wie zum beispiel einige mails in einen anderen ordner zu verschieben, und aus welchen gruenden auch immer, die verbindung zum imap server bricht ab. das kann ja mal vorkommen, doch, was dann passiert ist, dass mail.app fortan versucht, die aktion nachtraeglich durchzufuehren, was zu mehreren kopien der ersten gescheiterten mail fuehrt, dann einer fehlermeldung und schliesslich dem absturz. das internet mutmasst, mail.app habe einen einen fehler in der verarbytung seiner warteschlangen.

mit dem rechner habe ich jetzt auch kuerzere uptimes. wurde der rechner frueher immer nur zu updates neu gestartet, crasht er mir jetzt doch recht zuverlaessig. ganz vorne sind crashes, die mit dem netzwerk zu tun haben. man soll sich bloss nicht wagen, den rechner mit gemounteten netzresourcen schlafen zu schicken - nach dem aufwachen braucht es nicht lange, dann friert alles ein.

der neue finder scheint jetzt zwar endlich weiter von den low-level dateisystem funktionen entkoppelt zu sein, doch fuehrt das dazu, dass er etliches nicht mehr zeitnah mitbekommt. das mounten und unmounten fuehrt nun nicht mehr sicher zu einer aenderung der geraeteanzeige.

mit diesen beiden apple programmen arbyte ich am mac wohl am meisten und es ist mir schleierhaft, wie bill jobs - aehm - steve gates ... uhm ... wie apple solchen schrott ausliefern konnte. da war wohl jemand bling vor gier und hat dem iphone und dem ipod touch mehr prioritaet eingeraeumt, als dem urspruenglichen bread & butter business, dem mc mit seinem ehemals hervorragenden betriebssystem.

wer jetzt sagt, das kennen wir doch schon, das haettest du erwarten muessen, entgegne ich, dass es aus meiner sicht bei den vorigen updates weit weniger schlimm war. bislang musste man sich meiner erinnerung nach nur damit abfinden, dass die hersteller von shareware oder ueberzuechteten produkten wie photoshop und dergleichen nach der veroeffentlichung eines grossen upgrades ihre produkte nachziehen mussten. apples system war, von kleineren fehlern abgesehen, stabil und ready for primetime.

ich kann meine wut darueber, meine wichtigsten programme nicht ordentlich nuzten zu koennen kaum in worte fassen. zum ersten mal ueberhaupt wuensche ich mir, dass das iphone ein riesen misserfolg wird und sich apple wieder auf sein kerngeschaeft konzentriert.

selbst der neue ipod nano erzeugt mir brechreiz. nachdem ich einen nano wieder zu gravis gebracht hatte, ist nun der neue mit den selben symptomen verstorben. das konnte kein zufall sein, dachte ich und machte mich an die fehleranalyse, die und deren ergebnisse ich im naechsten post naeher beschreiben moechte.

Faulbaer (steve, fix mac os x - no more entertainment micro device fuckshit!)

 
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