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2008.02.08, 13:32

tschingderassabumm inkognito

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irgendwie bin ich vorher nicht so recht dazu gekommen, meinen rosenmontag zu bloggen. fuer einen rosenmontag verlief der auch vergleichsweise unspektakulaer, wenn auch sicher nciht unspassig. diesmal war ich auch gut vorbereitet - zum ersten mal ueberhaupt...

am morgen fuhr ich noch zum rewe mit dem schwarzen sheriff und kaufte eine box dosenpils mit vierunzdwanzig halben litern. ich ueberlegte noch, mir im gewerbegebiet eine kiste feiglinge zu besorgen, doch fand ich, dass ich bereits hinreichend versorgt war.

nun gab ich mir ein vollwertiges fruehstueck mit viel fett und probierte meine kamera aus dem fenster aus, um das licht zu schaetzen. zu guter letzt warf ich mich in schale und machte mich nach ein paar weiteren anrufen zum netzladen auf.

ich kam eine viertel stunde vor dem zoch an und half bef noch mit ratschlaegen fuer seine verkleidung. im netzladen fiel mir auf, dass bstimmt ein drittel der anwesenden frauen waren - sehr ungewoehnlich, da muss ich demnaechst nochmal hin ...

als der zoch kam liefen alle an den strassenrand - einige waren wohl bereits betrunken, denn sie lobten mein originelles kostuem. da ich inkognito ging, versuchten manche auch einfach nur zu erkennen, wer ich sein mochte. bef hatte mich sofort an meiner kamera erkannt.

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der zoch war nett - einige nette motive habe ich sogar gefunden. grundsaetzlich kann ich mit karneval wenig anfangen und der zoch war ja sowieso nur als nachgeschobener ersatz fuer den verpassten weiberfastnacht geplant gewesen. trotzdem vergnuegte ich kich bei knippsen und als fukami und judith und spaeter sogar noch ingo kamen, war ich richtig froh.

erstaunt nahm ich zur kenntnis, dass fukami nicht nur ein beueler stadtsoldat geworden war, sondern dass er und judith sogar einen transrheinischen karnevalsverein gegruendet hatten. er fuegte hinzu, dass es ausser jenem eigentlich keine karnevalsvereine mit mitgliegern beider rheinseiten gebe. waehrend mir karneval ja ziemlich latte ist, fand ich das interessant.

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vielleicht eine stunde, nachdem ich bemerkte, wie viele pferde auf dem zug mitliefen, wurde eine frau beim kamelle sammeln an den kopf getreten. das pferd hatte wohl allerdings nicht richtig ausgetreten, sonst haette man vermutlich keinen krankenwagen mehr rufen muessen. ich hatte dazu noch im hinterkopf, dass nach unfaellen im koelner karneval, das verbot von berittenen streifen diskutiert wurde. eine google-suche ergab jedoch auf die schnelle nichts erhellendes zum thema.

kurz nachdem die frau versorgt und abgeholt worden war, was zu einem spannenden karnevalswagen ueberholmaneuver in der engen wolfstrasse gefuehrt hatte, kamen auch felix und haroold. noch ein paar biere spaeter kam noch mein bruder und dann beginnen die erinnerungen so langsam zu verschwimmen.

frauen gab es ja wie erwaehnt wirklich viele im netzladen. vermutlich alles karnevals-touristinnen, doch wie ich bef zustimmen muss, koennen jene gerne viel oefter in den netzladen kommen. ich habe mich jedenfalls ordentlich amuesiert und mit deutlich euber der haelfte der anwesenden auch unterhalten. gut - ich weiss nur bei einer, dass wir ueber fotografie geredet haben und bei rest kann ich mich nicht erinnern - doch hey! man ist ja schliesslich ueberwiegend nuechtern im netzladen - also wieso nicht?

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mein bier hatte ich im wagen in der parallelstrasse deponiert. wenn der fuellstand in meiner umhaengetasche bedrohlich niedrig wurde, lief ich zu meinem wagen und fuellte auf. die leeren dosen legte ich plattgedrueckt wieder in den kofferraum. auf der vierten und letzten runde machte ich noch kurz im laden meines nachbarn halt und er bot mir an, auf meine kamera und mein kostuem aufzupassen. ich nahm dankbar an, denn mein teueres objektiv hatte schon ein wenig des sueffigen kaltgetraenkes abbekommen, mit dem ich mich so fleissig alkoholisierte.

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hiernach trafen wir beim pawlow noch auf alte bekannte und entschlossen uns spontan in limes weiter zu ziehen. den restlichen verschwommenen abend verbrachte ich ebendort mit der einnahme von flaschenbieren und tequila bei angenehmer reggae musik. die tuersteher waren sehr nett und liessen mich sogar mit meinen bierbuechsen rein, solange ich jene drinnen nicht oeffnete. das hatte nur mein bruder hinbekommen, der spezialist - schlurfte mit offener dose in de schuppen und war erstaunt und leicht empoert, als ihm jene abgenommen wurde. ^^

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auch im limes trafen wir noch bekannte und verloren sie wieder. ich merkte da auch schon langsam, dass bei mir eigentlich nichts mehr ging. nik und ich machten uns also nochmal kurz zum suttner mc donalds auf und gaben uns das volle programm. ich brauchte das vor allem, um ueberhaupt daran denken zu koennen, am naechsten tag arbyten zu gehen. ich kam auch nur zwei stunden spaeter als geplant.

Faulbaer (ein schoener tag, aber gut dass er nun rum ist ...)

 
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