Faulbaer's Schlafmulde :: german :: technik :: puh - vierzehn stunden im schrank - aber fette aktion!
2006.09.25, 01:43

puh - vierzehn stunden im schrank - aber fette aktion!

so langsam komme ich wieder zu mir und so langsam schein mein gehirn auch wieder zu arbyten. gestern (eigentlich ja vorgestern) war ich mit dan um acht aufgebrochen, die projektserver in einen ordentlichen schrank zu bauen. ziel war es, mehr anbindung, mehr ordnung und mehr ausfallsicherheit fuer die projektserver herzustellen.

einige der ziele haben wir nach vierzehn stunden schufterei (allein im rechenzentrum, nicht insgesamt!) dann auch hinbekommen. leider waren unsere gehirne um zehn vor zwoelf dann aber nicht mehr dazu in der lage, die letzten kniffeleien, naemlich ein kleines paradoxon der erreichbarkeit der server zu loesen.

was wir darueber gelernt haben, dass das rechenzentrum sicher nicht gelernt hat:

- einen schrank immer weit genug von der wand entfernt aufstellen, dass man die tueren ueffnen kann
- wenn der schrank so eng ist, dass seitlich angebrachte steckerleisten die montageschienen ueberdecken, dann besser keine steckerleisten an den seiten anbringen - wir mussten sie halt wieder abschrauben ...
- wenn man ventilatoren anbringt, dann kommen unverkleidete stromkabel irgendwie gruselig rueber - also verkleidung drauf, dann sieht auch niemand, wo gemurkst wurde
- wenn man sicherungskaesten anbringt, dann bitte so, dass auch nicht-elektriker sie wieder entfernen koennen, ohne sich der gefahr eines schlages auszusetzen - vor allem dann, wenn im schrank nichts montiert werden kann, solange die sicherungskaesten haengen
- wenn man seinem kunden glasfaserverbindungen per hyperlink empfiehlt ... bitte den link ueberpruefen, dann bekommt der kunde auch seinen gigabit-uplink an den start
- generell ist davon auszugehen, dass der kunde seinen schrank geschlossen betreiben moechte - daher sollte der schrank eben tief genug sein - einen schrank wegen patch- und stromkabeln schliessen zu koennen ist irgendwie doof

fazit ist, dass der neue switch mehr ports braucht, die verkabelung schoen geworden ist, der schrank zu eng und seitens rechenzentrum schlecht ausgestattet ist, die schnellere anbindung nicht zustande gekommen und die ausfallsicherheit geringfuegig gestiegen ist.

big ips konfigurieren ist wirklich eine knacknuss. allerdings muss ich zugeben, dass mir das grosses verguegen bereitet. vor einigen minuten hatte ich meinen persoenlichen verstaendnisdurchbruch und weiss nun, wo der hase rennt. somit kann ich jetzt pools mit virtuellen servern einrichten, die auch antowrten - das ist sehr sexy!

leider sind einige der server heute morgen (eigentlich ja gestern morgen) nicht zur arbyte erschienen. dummerweise ausgerechnet einige der server, die sich vornehmlich mit lasttests beschaeftigen sollen, deren grosse show diese woche zu ende gehen soll. wenn es nicht anders geht, muss ich morgen (eigentlich ja heute) nochmal in duesseldorf hand auflegen gehen.

kleine anekdote am rande ... als wir uns auf dem rueckweg todmuede verfuhren, erkannte ich in spuckweite zum rechenzentrum allen ernstes die einfahrt der niederlassung deren chef mein vater ist im vorbeifahren. falls ich also wieder ins rechenzentrum aufbreche, bekomme ich kuenftig mit etwas glueck sogar kaffee in der naehe. allerdings ist mein vater ziemlich viel unterwegs, daher muss ich wohl immer vorher anrufen. ^^

jetzt muss ich erstmal pennen und falls ich mich dazu triezen kann, morgen schon um fuenf aufzustehen, schaffe ich vielleicht noh die konfiguration einiger nodes auf der big ip.

Faulbaer (morgen erwarte ich auch einiges an stress, angeboten und arbyte :-)

 
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